Die BHF-BANK-Stiftung vergibt alle zwei Jahre den Literatur- und Übersetzungspreis „Brücke Berlin“. Der Preis würdigt ein bedeutendes zeitgenössisches Werk aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas und seine herausragende Übersetzung ins Deutsche. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und geht je zur Hälfte an einen Autor oder eine Autorin und seine/n bzw. ihre/n deutschsprachige/n Übersetzerin oder Übersetzer. Berücksichtigt werden deutsche Übersetzungen zeitgenössischer Werke der Literaturen Mittel- und Osteuropas (Prosa, Essay und Lyrik).

 

2018 hat die Jury das folgende Werk mit dem Preis gewürdigt:

"Touristenfrühstück" von Zaza Burchuladze (aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani)

 
2018 wurde gemeinsam mit dem Literatur- und Übersetzerpreis zum ersten Mal der Brücke Berlin Theaterpreis verliehen, der mit  jeweils 5.000 Euro dotiert ist. Der Preis wird 2018 an die serbische Autorin Iva Brdar und ihre Übersetzerin Alida Bremer verliehen. Die feierliche Preisverleihung findet am 25. September 2018 im Deutschen Theater in Berlin statt. Ergänzend zur Preisverleihung veranstaltet das Literarische Colloquium Berlin ein Symposion zu Fragen der aktuellen Literatur in Mittel- und Osteuropa. 

 

 

 

 

 Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury: 

 

–    Jürgen Jakob Becker, Literarisches Colloquium Berlin

–    Sabine Berking, Literaturkritikerin

–    Wilhelm Burmester, Vorstand BHF-BANK-Stiftung

–    Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin

–    Patricia Klobusiczky, Übersetzerin

–    Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts

–    Peter Michalzik, Theaterkritiker

 

 

 

Die Preisträger des Brücke Berlin-Preises

 

 

2002 Olga Tokarczuk (Polen) und Esther Kinsky für „Taghaus, Nachthaus“ (DVA)

 

 

2004 László Darvasi (Ungarn) und Heinrich Eisterer für „Die Legende von den Tränengauklern“ (Suhrkamp)

 

 

2006 David Albahari (Kanada/Serbien) und Mirjana und Klaus Wittmann für „Mutterland“ (Eichborn)

 

 

2008 Andrej Bitow (Russland) und Rosemarie Tietze für „Das Puschkinhaus“ (Suhrkamp)

 

 

2010 László Krasnahorkai und Heike Flemming für „Seiōbo auf Erden“ (S.Fischer)

 

 

2012 Péter Nádas und Christina Viragh für „Parallelgeschichten“ (Rowohlt Verlag)

 

 

2014 Serhij Zhadan und Sabine Stöhr/Juri Durkot für „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ (Suhrkamp Verlag)

 

 

2016 Szczepan Twardoch und Olaf Kühl für "Drach" (Rowohlt Verlag)

 

 

2018 Zaza Burchuladze und Natia Mikeladse-Bachsoliani für "Touristenfrühstück" (Blumenbar Verlag)

 

 

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