Abgeschlossene Projekte

Video- und Kurzfilmpreis Open Frame Award / goEast

Der von der BHF BANK Stiftung geförderte neue Kurzfilmwettbewerb von goEast richtet sich an junge Filmemacher und Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa und dem Rhein-Main-Gebiet, die sich außerhalb der Grenzen klassischer filmischer Erzählformen bewegen. Der Wettbewerb ist für alle Genres und Formen des kurzen Films offen und legt Schwerpunkte auf das filmische Experiment und Schnittstellen zwischen Film und Kunst. Die ausgewählten Werke sind während des Festivals in Wiesbaden in der Caligari FilmBühne und im Kunstverein Wiesbaden zu sehen und werden zudem im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt präsentiert.

Die Preisträger des Open Frame Award

2021
THE SPHERES CITY – TANGIBLE UTOPIAS,
Rumänien 2021,
Regie: Iona Mischie

2020
WHISPERS,
Polen 2019,
Regie: Jacek Nagłowski und Patryk Jordanowicz

2019
AFTERMATH VR: EUROMAIDAN,
Ukraine 2018,
Regie: Alexey Furmann und Sergiy Polezhaka

2018
NOMINAL EMPIRE,
Russland 2018,
Regie: Semionov und Natalia Severina

2017
IN BETWEEN IDENTITIES,
Deutschland 2016,
Regie: Aleksandar Radan

2016
UNFISNISHED FILM,
Russland 2014/2015,
Regie: Evgeny Granilshchikov

2015
ESSEN VOM BODEN DER GESCHICHTE/
EATING FROM THE FLOOR OF HISTORY,
Deutschland 2014,
Regie: Sita Scherer

2014
TONGUE TWISTER,
Tschechien 2014,
Regie: Roman Stetina

2013
JUPITER AND THE SEA/JUPITER UND DAS MEER,
Rumänien 2013,
Regie: Stefan Botez

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Kulturcampus

Nach dem Umzug der Goethe-Universität Frankfurt auf den neuen Campus Westend ist in Frankfurt der Ruf nach der Entwicklung eines neuen Kreativquartiers, dem Kulturcampus auf dem alten Campus Bockenheim laut geworden. Neun Institutionen aus Kultur und Wissenschaft sollen das kreative Herz des geplanten Kulturcampus Frankfurt bilden. Um an dem von der Politik schon lange versprochenen Projekt mitzuwirken, haben sie sich im „Forum Kulturcampus“ zusammengeschlossen, das von der BHF BANK Stiftung gefördert wird.

Die Partner des „Forum Kulturcampus“ haben sich zum Ziel gesetzt, mit ihren unterschiedlichen Inhalten, Genres und Formaten zu experimentieren, zu forschen und zu kooperieren, um in gemeinsamer Produktion, Präsentation und Vermittlung neue Maßstäbe in Kunst, Wissenschaft und Ausbildung zu setzen. Deshalb sollen die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst als Schwergewicht in einem verbundenen Gebäudeensemble mit dem Frankfurt LAB, dem Ensemble Moderne, der Dresden Frankfurt Dance Company und der Jungen Deutschen Philharmonie auf dem Campus Bockenheim neu angesiedelt werden. Dabei ist es ein grundlegendes Anliegen des „Forum Kulturcampus“, nicht nur ein neuartiges Zentrum der Künste zu errichten, sondern dort auch große Anteile für das Wohnen zu öffnen, denn es geht den Institutionen darum, die Stadtbevölkerung an der künstlerischen Arbeit und an den Forschungsergebnissen teilhaben zu lassen.

Der Deutsche Dirigentenpreis

Der „Deutsche Dirigentenpreis“ ist 2006 aus dem „Bad Homburger Dirigentenpreis“, welcher im Jahr 2000 von der BHF BANK Stiftung erstmalig mit einem Preisgeld von 10.000 Euro vergeben wurde, hervorgegangen. Der „Bad Homburger Dirigentenpreis“ richtete sich als eine Form von Arbeitsstipendium an junge Kapellmeister/-innen. Der oder die jeweilige Preisträger/in konnte über vier Proben und Konzertphasen mit einem professionellen Kammerorchester arbeiten. Die Konzerte fanden im Rahmen der Bad Homburger Schlosskonzerte statt. Hieraus entstand die Idee, einen Wettbewerb mit internationaler Bedeutung zu entwickeln, der als „Deutsche Dirigentenpreis“ von der BHF BANK Stiftung in Kooperation mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrats im Konzerthaus Berlin vergeben wurde. Die Preisträger/-innen wurden zwischen jeweils drei Kandidaten/-innen, die alle vor Publikum ein Konzert mit dem Konzerthausorchester zu geben hatten, ermittelt. Mit einem Preisgeld von 35.000 Euro und weiteren umfangreichen Förderungsmaßnahmen in Form der Vermittlung von Gastdirigaten war der Deutsche Dirigentenpreis nicht nur einer der höchstdotierten Auszeichnungen für Dirigenten/- innen, sondern ein wichtiges Sprungbrett für deren internationale Karriere. Nach erfolgreicher Etablierung des „Deutschen Dirigentenpreises“ hat sich die Stiftung seit 2015 aus der Förderung zurückgezogen, der seitdem in der Regie vom Deutschen Musikrat in Köln fortgeführt wird.

Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises
2007 bis 2013

2013
Preis Kristiina Poska / Förderpreis
Eun Sun Kim / Förderpreis Ivo Hentschel

2011
Preis Francesco Angelico / Förderpreis
Andreas Hotz / Förderpreis
Johannes Klumpp

2009
Preis Simon Gaudenz / Förderpreis
Shi-Yeon Sung / Förderpreis Rasmus
Baumann

2007
Preis Mikhel Kütson / Förderpreis
Chris Evans / Förderpreis